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KUSo – kunstsozial
Weil Wegschauen keine Haltung ist!
Kunst & Soziales.
Das ergibt Gesellschaft.
Und die ist manchmal ziemlich #kuso.
Interviews 🖤 Kolumnen 🖤 Kritiken
In einer Welt, in der Kreativität und soziale Themen untrennbar miteinander verbunden sind, können wir oft feststellen, wie Kunst nicht nur als Ausdruck der Individualität dient, sondern auch als Spiegel der gesellschaftlichen Herausforderungen.
Unsere Beiträge laden dazu ein, tiefere Einblicke zu gewinnen, Gedanken auszutauschen und Perspektiven zu erweitern.
Sie fördern nicht nur den Dialog, sondern inspirieren auch zur aktiven Teilnahme an wichtigen sozialen Diskursen.
KUSO steht für „Kunst und Soziales“ – und heißt auf Japanisch „Scheiße“. Das ist kein Zufall. Es spiegelt den Kern wider: Wir benennen, was schiefläuft. In der Kultur. In der Gesellschaft. Und überall dazwischen.
KUSO erhebt nicht den Anspruch, ein klassisches Kunstmagazin zu sein. Es ist eine Gegenöffentlichkeit – eine Plattform, die bewusst neben und gegen die dominanten Medien tritt, um Stimmen sichtbar zu machen, die dort keinen Platz finden: lokale
Künstler:innen, Comedian-Newcomer:innen, Kleinkünstler:innen, Kleintheater, unabhängige Filmemacher:innen. Randgruppen. Menschen, die etwas zu sagen haben und vor allem, was sie scheiße finden.
Wieso haben wir das Wort KUSO gewählt?
Wieso haben wir das Wort KUSO gewählt?
KUSO versteht sich als Kulturmedium – mit Absicht provokativ benannt und darauf ausgelegt, so weit aus der Masse herauszuragen, dass es schlicht nicht mehr übersehen werden kann. Am besten bringt es ein japanisches Sprichwort auf den Punkt:
「出る杯は打たれるが、出すぎた杯は打たれない」
„Der Nagel, der zu weit herausragt, kann nicht mehr eingeschlagen werden.“
KUSO will so laut und sichtbar sein, dass es – und die vielen Stimmen, denen es ein Sprachrohr gibt – schlicht nicht mehr ignoriert werden kann.
Während überall von Zukunft geredet wird, wird ausgerechnet bei Kunst und Sozialem gekürzt – also dort, wo Zukunft tatsächlich entsteht – das finden wir #kuso
KUSO bedeutet auf japanisch „Scheiße“ und wir wollen von euch wissen, was IHR richtig SCHEISSE findet!
Kuso is a term used in East Asia for the internet culture that generally includes all types of camp and parody. In Japanese, kuso (糞,くそ) is a cuss word that can be translated to fuck, shit, damn, and bullshit, and is often said as an interjection. It is also used to describe outrageous matters and objects of poor quality. This definition of kuso was brought into Taiwan around 2000 by young people who frequently visited Japanese websites and quickly became an internet phenomenon, spreading to Taiwan and Hong Kong and subsequently to Mainland China.wikipedia
Kuso: クソ
Das Wort Kuso, geschrieben in Katakana, findet sich in Japan nicht nur auf Schildern in Vorgärten, mit denen Hundebesitzer gebeten werden, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu beseitigen. Wie im Deutschen auch kann kuso zum Fluchen in jeder misslichen Lebenslage eingesetzt werden.
Außerdem kann man kuso anderen Wörtern voranstellen. Das Online-Japanischwörterbuch Wadoku bezeichnet das als „vulgären Affix zur Verstärkung“. So drückt kuso-majime da (くそまじめだ) aus, dass etwas verdammt ernst ist. Wer kuso-benkyō (くそ勉強) macht, lernt wie ein Wahnsinniger oder beschwert sich über die „Scheiß Lernerei“.
Das Sprichwort „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ wird japanspezifisch bebildert: miso mo kuso mo issho (味噌も糞も一緒) bedeutet, die in der Küche verwendete Miso-Paste mit Scheiße zu vermischen. japandigest
Kunst für alle
Wir sind der Meinung, dass Kunst für alle Menschen von großem Nutzen ist, da sie nicht nur zur Freude und Inspiration beiträgt, sondern auch wichtige Denkanstöße liefert. Kunst sollte allen Menschen frei zur Verfügung stehen, unabhängig von ihrem Hintergrund oder sozialem Status, denn sie hat das Potenzial, Brücken zwischen verschiedenen Kulturen zu schlagen. Kunst prägt eine Gesellschaft, da sie deren Werte und Gedanken widerspiegelt und ist ein essenzieller Bestandteil der menschlichen Erfahrung, die uns hilft, unsere Emotionen auszudrücken und uns mit anderen zu verbinden. Indem wir Zugang zu Kunst ermöglichen, fördern wir Kreativität, kritisches Denken und Empathie innerhalb der Gemeinschaft.
Wir glauben an die bewegende Kraft der Kunst und daran, dass Kunst Barrieren versetzen und Grenzen überschreiten kann.
KUSO plant eine Print Ausgabe – das analoge Pendant zum Onlinemagazin. Es soll eine Hülle bekommen.
Die Hüllen sollen von Künstler:innen mit Behinderung bemalt werden. Das Magazin soll nicht nur gelesen, sondern aufbewahrt werden.
Ein Objekt, das eine Haltung repräsentiert – inhaltlich provokant, gestalterisch eigenständig.
Jedes Magazin ein Unikat.
Etwas, das über seinen Nutzwert hinausgeht.
Ein Kunstobjekt.
Unsere Inhalte sind echt und ehrlich
KUSO steht für echte und ehrliche Inhalte.
KUSO steht für politischen Wandel durch Kultur – durch eine Haltung. Die Überzeugung: Gesellschaftliche Veränderung beginnt dort, wo aufgehört wird, Dinge schönzureden.
Wir wollen sagen, was #kuso ist und Dinge ansprechen, wie sie sind.
Wir suchen….
Du möchtest bei KUSO mitmachen?
Wir sind auf der Suche nach Autor:innen, Künstler:innen, Menschen, die gerne bei KUSO mitmachen wollen.
Du hast Interesse? Schreib ein Mail an: hannah.richlik@gmx.net
