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„Eigentlich wollte ich ein Fahrrad“
MEHR: „Eigentlich wollte ich ein Fahrrad“Georg Fraberger ist klinischer Psychologe, Autor, Vortragender und Fotograf. Im KUSO-Interview spricht er über sein neues Buch „Eigentlich wollte ich ein Fahrrad“, was Kunst und…
KUSo – Kunstsozial
KUSO – KunstSozial
KUSO ist ein in Wien ansässiges Onlinemagazin, das Kunst und soziale Themen verbindet, um Barrieren abzubauen und den Dialog zu fördern. Das Projekt fokussiert sich auf Inklusion und die lokale Kunstszene.
KUSO steht für „Kunst und Soziales“ – und auf Japanisch für „Scheiße“. Das ist kein Zufall. Es spiegelt den Kern wider: Nennen, was andere verschweigen. Sagen, wie es ist.
KUSO erhebt nicht den Anspruch, ein klassisches Kunstmagazin zu sein. Es ist eine Gegenöffentlichkeit – eine Plattform, die bewusst neben und gegen die dominanten Medien tritt, um Stimmen sichtbar zu machen, die dort keinen Platz finden: lokale
Künstler:innen, Comedian-Newcomer:innen, Kleinkünstler:innen, Kleintheater, unabhängige Filmemacher:innen. Menschen am Rand. Menschen, die etwas zu sagen haben.
Wer steht hinter KUSO?
Das KUSO Team besteht aus vier kreativen Köpfen. Hier geht es zum Team.
Wieso haben wir das Wort KUSO gewählt?
KUSO versteht sich als Kulturmedium – mit Absicht provokativ benannt und darauf ausgelegt, so weit aus der Masse herauszuragen, dass es schlicht nicht mehr übersehen werden kann. Am besten bringt es ein japanisches Sprichwort auf den Punkt:
「出る杯は打たれるが、出すぎた杯は打たれない」
„Der Nagel, der zu weit herausragt, kann nicht mehr eingeschlagen werden.“
KUSO will so laut und sichtbar sein, dass es – und die vielen kleinen Stimmen, denen es ein Sprachrohr gibt – schlicht nicht mehr ignoriert werden kann.
Während überall von Zukunft geredet wird, wird ausgerechnet bei Kunst und Sozialem gekürzt – also dort, wo Zukunft tatsächlich entsteht – das finden wir #KUSO
KUSO bedeutet auf japanisch „Scheiße“ und wir wollen von euch wissen, was IHR richtig SCHEISSE findet!
Kuso is a term used in East Asia for the internet culture that generally includes all types of camp and parody. In Japanese, kuso (糞,くそ) is a cuss word that can be translated to fuck, shit, damn, and bullshit, and is often said as an interjection. It is also used to describe outrageous matters and objects of poor quality. This definition of kuso was brought into Taiwan around 2000 by young people who frequently visited Japanese websites and quickly became an internet phenomenon, spreading to Taiwan and Hong Kong and subsequently to Mainland China.wikipedia
Kuso: クソ
Das Wort Kuso, geschrieben in Katakana, findet sich in Japan nicht nur auf Schildern in Vorgärten, mit denen Hundebesitzer gebeten werden, die Hinterlassenschaften ihres Hundes zu beseitigen. Wie im Deutschen auch kann kuso zum Fluchen in jeder misslichen Lebenslage eingesetzt werden.
Außerdem kann man kuso anderen Wörtern voranstellen. Das Online-Japanischwörterbuch Wadoku bezeichnet das als „vulgären Affix zur Verstärkung“. So drückt kuso-majime da (くそまじめだ) aus, dass etwas verdammt ernst ist. Wer kuso-benkyō (くそ勉強) macht, lernt wie ein Wahnsinniger oder beschwert sich über die „Scheiß Lernerei“.
Das Sprichwort „Wo Licht ist, ist auch Schatten“ wird japanspezifisch bebildert: miso mo kuso mo issho (味噌も糞も一緒) bedeutet, die in der Küche verwendete Miso-Paste mit Scheiße zu vermischen. japandigest
Kunst für alle
Wir sind der Meinung, dass Kunst für alle ist. Kunst sollte allen Menschen zur Verfügung stehen und frei zugänglich sein.
Wir glauben an die bewegende Kraft der Kunst und daran, dass Kunst Barrieren versetzen und Grenzen überschreiten kann.
KUSO plant eine Print-Ausgabe – das analoge Pendant zum Onlinemagazin soll eine Hülle bekommen. Die Hüllen sollen von Künstler:innen mit Behinderung bemalt werden. Das Magazin soll nicht nur gelesen, sondern aufbewahrt werden. Ein Objekt, das
eine Haltung repräsentiert – inhaltlich provokant, gestalterisch eigenständig. Jedes Magazin ein Unikat. Etwas, das über seinen Nutzwert hinausgeht. Ein Kunstobjekt.
Unsere Inhalte sind echt und ehrlich
KUSO steht für echte und ehrliche Inhalte.
KUSO steht für politischen Wandel durch Kultur – durch eine Haltung. Die Überzeugung: Gesellschaftliche Veränderung beginnt dort, wo aufgehört wird, Dinge schönzureden.
Wir wollen sagen, wie es ist und Dinge ansprechen, wie sie sind. Manche Sachen sind einfach scheiße – also #echtkuso!
Wir suchen….
Du möchtest bei KUSO mitmachen?
Wir sind auf der Suche nach Autor:innen, Künstler:innen, Menschen, die gerne bei KUSO mitmachen wollen.
Du hast Interesse? Schreib ein Mail an: hannah.richlik@gmx.net

